Predigt zum 14. Sonntag im Jahreskreis C 2019

Die Ernte ist groß. Und es gibt nur wenig Arbeiter. Dieses jesuanische Wort hat heute geradezu prophetische Gültigkeit.
Unsere Bischöfe begründen die bevorstehende Zusammenlegung der Pfarreien zu riesigen Seelsorgebezirken damit, dass die Zahl der Katholiken bis in 10 Jahren fast um die Hälfte sinken wird. Angesichts dieser dramatischen Situation müssten wir aber genau das Gegenteil tun: Intensivere Seelsorge vor Ort, Präsenz des Priesters, ganz nahe am Menschen. Es steht fest: personale Seelsorge ist zeitaufwendig. Sie braucht den Kontakt mit den Gläubigen, auch über den Gottesdienst hinaus. Wir kommen schon derzeit mit den sogenannten Randgruppen überhaupt nicht mehr ins Gespräch, weil uns Seelsorgern die Kraft und die Zeit fehlt. Unabhängig von den rückläufigen Zahlen, hat der heutige Mensch so viele Wunden und Schmerzen, wo es eine Chance wäre, dass wir Seelsorger diese mit den Betroffenen anschauen und ihnen die frohe Botschaft zusprechen...

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