Aktuelles

Liebe Mitchristen!

Wir alle kennen das: es gibt Situationen, wo es einem die Sprache verschlägt. 

Wir ringen dann nach Worten, - können das, was uns bewegt, was wir sagen wollen, einfach nicht angemessen ausdrücken: Dankbarkeit, Freude, aber auch Schmerz und Anteilnahme.

Wir Menschen sind zwar der Sprache mächtig, aber oftmals fehlen uns die Worte. Wir leiden bisweilen an unserer Sprachlosigkeit: in Ehe und Freundschaft, in der Beziehung zu Kindern und Eltern.

Worte können aufbauen, trösten, erklären. Worte können aber auch nieder machen und zerstören. Schmerzlich ist es für uns, wenn wir oder andere, vergeblich auf ein Wort warten müssen: Ein Wort des Verzeihens, der Entschuldigung, oder des Dankes. Manchmal braucht es Jahre, bis das Eis gebrochen ist. Anderes wiederum bleibt aus oder kommt schlichtweg zu spät. 

"Sprich nur ein Wort!" 1)

Worte können sein wie Erlösung.

"Sprich nur ein Wort, und meine Seele wird gesund", beten wir. 2)   

weiter lesenpdficon_large.gif

 

 

 

Word-Processor  >> Pfarrblatt Seelsorgeeinheit

Gültig ab 06.11.2021 für 3 Wochen!

 


 

Schmiedeeisernes Kreuz an der Pfarrkirche Mingolsheim


Die Älteren unter Euch erinnern sich noch an das Grab von Herrn Pfarrer
Cäsar Heusch. Er wurde 1944 an der Mauer des Friedhofs (zur Straße hin) begraben.
Auffallend war das wunderschöne, äußerst kunstvolle schmiedeeiserne Kreuz.
Familie Dr. Herbert Göbel pflegte dieses Grab und wurde nach Ablauf der Liegezeit
rechtsmäßiger Besitzer dieses Grabkreuzes.
Nach Jahren der Einlagerung und damit auch Erhaltung hat Herr Dr. Herbert Göbel
dieses wundervolle Kunstwerk nun der Kirchengemeinde gestiftet. Mehr noch: er hat es
auf eigene Kosten restaurieren lassen.
Der Stiftungsrat hat das Geschenk dankbar angenommen und über einen würdigen
Platz an der Pfarrkirche beraten.
Die Aufstellung des Kreuzes wird künftig sein in der Nische zwischen Turm und
Kirchenschiff, an der Nordwand des Gotteshauses.
Kunstmaler Andreas Wolf lieferte auf mein Geheiß hin zwei unterschiedliche Entwürfe:
einen Sockel (ähnlich, wie vor der Rochuskapelle), der dem Empfinden des 18. Jhds.
entspricht, – und ein Sockel aus aufgehäuften Natursteinen, wie es dem Kreuz aus
dem 19. Jhds. eher angemessen ist. Wir entschieden uns für letztere Fassung.
Nachträglich wurden die Trauben am Kreuz farblich gefasst,
Korpus, Kreuztitel und Kelch aufpoliert und für außen haltbar
gemacht. Das Kreuz wird so befestigt, dass es bei der
Kirchenrenovation abnehmbar ist.


Folgende Firmen waren beteiligt;
Fa. Klaus Hillenbrand (Steine)
Fa. Karl-Heinz Rimpf (Befestigung und Standortsicherung)
Fa. Andreas Wolf (Farbliche Fassung)
Fa. Günter Barth (Ursprüngliche Restaurierung)
Fa. Rudolf Albrecht (Fassung von Korpus, Kreuztitel und Kelch)


Ein ganz großes Dankeschön sei an dieser Stelle Herr Dr. Herbert Göbel und seiner Familie
gesagt, welche in hochherziger Weise dieses Kreuz an die Kirchengemeinde gestiftet hat,
und somit die Kultur unserer Kirche und des Friedhofs bereichert hat.
Ein Kreuz ist ein Ort und eine Stätte der Verehrung. Ich lade alle Mitbürger ein zu Gebet und
Dankbarkeit. Das Kreuz ist für uns das Zeichen der hingebenden Liebe unseres Erlösers.


W.K., Pfr.

 


 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.