Aktuelles

 

              Pfarrblatt Pfingsten 2021 001

 

 

                 Alle wurden mit dem Heiligen

                            Geist erfüllt

                                                                                                                   Apg. 2,4

 

 

 

Liebe Mitchristen,

die Heilige Schrift wagt das fast Unmögliche:

Sie bringt geistliche Vorgänge, die man eigentlich nicht beschreiben kann, zur Sprache.

Dies geschieht zumeist in wundervollen poetischen Bildern, in einer geistigen Dichte, die

an das Eigentliche heran reicht, es keinesfalls verfehlt, jedoch dem Betrachter durch die

Jahrhunderte so viel Raum lässt, dass wir die göttliche Kraft dessen, was beschrieben ist,

in uns aufnehmen können, so in unser Leben integrieren können, dass es das eigentliche

Geheimnis genau trifft.

 

Wie soll man das, was an Pfingsten geschah beschreiben?

Lukas in seiner Apostelgeschichte tut es in kräftigen Bildern:

Feuer, Sturm, und dann noch das Sprachenwunder.

Über allem aber steht die theologische Botschaft:

alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt.

 

Bemerkenswert und zugleich tröstlich:

Der Geist kommt nicht nur zu ein paar Spezialisten. Er ist nicht dem Klerus und denFrommen

vorbehalten: alle empfangen ihn.

Eine Botschaft, die uns an diesem Pfingsten viel Mut machen will.  

                                  

                                                                                                        Wolfgang Kesenheimer, Pfr.

 

Predigt zu Ostermontag 2021

 

Wenn wir in schwierigen Lebenslagen einen Freund, eine Freundin haben, welche uns zuhört und uns begleitet, dann können wir uns glücklich schätzen. Menschen der Anteilnahme sind Goldes wert.Wenn wir in schwierigen Lebenslagen einen Freund, eine Freundin haben, welche uns zuhört und uns begleitet, dann können wir uns glücklich schätzen. Menschen der Anteilnahme sind Goldes wert.Beim Emausgang waren beide Jünger die Gewinner. Sie hörten einander zu, gaben sich Trost und Stütze. Eine Erfahrung – mitten aus dem Leben, die in sich stimmig ist.

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Predigt zu Ostersonntag 2021

 

Einleitung: Ostern ist der absolute Härtefall.Wir stehen geistig auf dem Zehnmeterbrett. Springe ich, oder gehe ich zurück?Anders gesagt: an der Frage - gibt es ein persönliches Weiterleben nach dem Tod -entscheidet sich alles.Wir feiern wieder Ostern, damit wir innerlich sicherer, ruhiger und hoffnungsvoller werden.
Predigt: Lesen Sie auch in der Zeitung immer zuerst die Todesanzeigen?Früher hab ich manchmal die Älteren deshalb belächelt. Heute mache ich es selber so.Aus welchem Grund?Schon ein bissel aus Neugierde. Dann aber vor allem aus Gründen der Verbundenheit, der Anteilnahme, des Interesses.Als Theologe studiere ich die Texte ganz genau.„Du wirst in unserer Erinnerung weiterleben.“ Oder: „Wer nicht vergessen wird, ist auch nicht tot.“„Was uns von dir bleibt, ist deine Liebe.“Immer seltener eine Todesanzeige, welche aus dem Fundus der Heiligen Schrift den Glauben an ein Weiterleben zum Ausdruck bringt.

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Osternacht 2021

 

Der Karsamstag des letzten Jahres war für uns ein einschneidendes Ereignis. Wir durften nicht Ostern feiern und spürten, wie sehr wir die stützende, tröstende Kraft der Liturgie brauchen.Der Karsamstag des letzten Jahres war für uns ein einschneidendes Ereignis. Wir durften nicht Ostern feiern und spürten, wie sehr wir die stützende, tröstende Kraft der Liturgie brauchen.Umso dankbarer sind wir heute Abend.Das Feuer brennt. Es ist Zeichen für all das, was wir in diesem Augenblick abgeben wollen: Fragen, Schmerzen, manchmal auch das Brennen in der Seele.An diesem Feuer wird nun die Osterkerze entzündet. Sie steht für Christus, das neue Leben.Möge der auferstandene Herr uns erfassen und verwandeln.

 

Wolfgang Kesenheimer, Pfarrer

 


 

Predigt zu Karfreitag 2021

Dornenkrone in Nostre Dame Paris
Dornenkrone.in: Nostre Dame.Paris
Quelle: (https://www.kath.ch/wp-content/uploads/sites/2/2019/04/KNA_179982.jpg)

 

Als am 15. auf den 16. April 2019 die Kathedrale Notre Dame in Paris in Flammen stand, war dies ein Schock für die ganze Welt. Gläubige und Freidenker, Kunstliebhaber, Menschen aller Herkunftsländer und Religionen trauerten mit.Als am 15. auf den 16. April 2019 die Kathedrale Notre Dame in Paris in Flammen stand, war dies ein Schock für die ganze Welt. Gläubige und Freidenker, Kunstliebhaber, Menschen aller Herkunftsländer und Religionen trauerten mit.Lange war unklar, ob Gewölbe, Wände der über 1000 Grad Hitze des Infernos überhaupt standhalten können.Vorsichtig, mühsam und schwierig war die Sicherung der Ruine. Ob eine Wiederherstellung zu schaffen ist, in welcher Form, in welchem Zeitfenster, - das ist derzeit noch ganz offen.Galt in den ersten Tagen und Wochen das Augenmerk allein der Sicherung der Kathedrale, so kamen später Menschen und Ereignisse in den Blick, die außerordentlich anmuten.Heute, am Karfreitag, steht ein kleiner Held vor uns: der Kaplan der PariserFeuerwehr. 1)Unter Lebensgefahr wagte er sich in das Inferno. Herabfallendes Gestein, ja der Zusammenbruch ganzer Gebäudeteile, vor allem aber Rauch und Hitze hätten ihn jederzeit töten können.Sein Einsatz galt einer unscheinbaren, wie kostbaren Reliquie, die seit dem 13. Jahrhundert in Paris bezeugt ist: es ist die Dornenkrone Christi.

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Karfreitag2021 kl
Paris: Saint Chapelle  - Foto: Ke

 
 Karfreitag2021 2 kl
 Paris. Sakristei von Nostre Dame Foto: Ke

 

Karfreitag2021 3 kl
Paris. Sakristei von Nostre Dame - Reliquie der Dornenkrone - Foto: Ke

 




 

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