Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Mitchristen!

In der heutigen, sehr offenen und komplexen Welt, in welcher ganz viele, oft konträre Denkansätze ihren Platz haben dürfen, ist es nicht mehr Aufgabe des Christentums, wie es früher oft verstanden wurde, dem Ganzen einen eindeutigen Stempel aufzudrücken.

Die Aufgabe der Christen in unserer vielstimmigen Welt ist eine ganz andere.

Oftmals habe ich den Eindruck, dass wir eingefleischten Christen noch gar nicht realisiert haben, dass wir (zumindest in den meisten Ländern Europas) nicht nur zahlenmäßig eine Minderheit darstellen. Es ist uns hoffentlich klar: von den Getauften, die noch Kirchenmitglied sind, praktizieren noch 5-10%, je nach örtlichen Verhältnissen.

Wenn wir also von den aktiven Christen sprechen, die sich einbringen, die ihre Stimme erheben, die am Leben der Gemeinde teilnehmen, sich davon tragen und inspirieren lassen, dann ist dies heute eine verschwindend kleine Gruppe. Darüber machen sich Christen im weiteren Umfeld bisweilen zu wenig Gedanken. Sie meinen: es ist alles noch so, wie in den 50iger Jahren. Diese Einschätzung stütze ich auf vielfältige gemachte Erfahrungen.

 

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