Aktuelles

Denkmalorgel der Rochuskapelle

Orgel Herrenbaumgarten1 kl
Unsere Orgel, die wir 1987 für die Rochuskapelle erworben haben.
Sie Stand bis dahin in veränderter Gestalt in Herrenbaumgarten / Österreich - Bild vergrößern

Im Jahr 1910 erbaute der mährische Orgelbauer Mathias Strmiska für die Gemeinde Herrenbaumgarten, einem kleinen Ort an der österreichisch-tschechischen Grenze (Waldviertel) eine einmanualige Orgel. Dieses Instrument ist in seinem technischen Aufbau (Windladensystem, mechanische Traktur) noch ganz dem klassischen Orgelbau des 18. Jahrhunderts verpflichtet. Die Auswahl der Register, deren edle Ausführung ist jedoch schon dem Stil der Romantik treu.

Da die Rochuskapelle noch nie eine Orgel besaß, habe ich im Jahr 1987 eine ganze Reihe von mir bekannten Orgelbauern kontaktiert, den Kirchenraum, die musikalischen Anforderungen, den Stil eines erwünschten Instrumentes genau beschrieben.

Es kamen dann eine ganze Reihe von Rückmeldungen. Am Ende entschied sich der Stiftungsrat für jenes Instrument, das die kath. Gemeinde in Herrenbaumgarten aus Platzgründen zu veräußern gedachte. Es war eingelagert bei der Firma Späth in Hugstetten bei Freiburg. Platzlich, optisch, akustisch und vom Stil her passte dieses Instrument in die Rochuskapelle in einer so idealen Weise, dass man annehmen könnte, man hätte es damals bei der Erbauung der Kapelle neu für diesen Raum konzipiert.

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Predigt Silvester / Neujahr 2017 / 2018

Einleitung Silvester:
Heute haben wir doppelt Grund zum feiern: das Fest der Heiligen Familie verbinden wir mit dem Jahresschluss.
In nüchterner Klarheit schauen wir auf das Vergangene zurück: alles halten wir Gott entgegen: Gelingen und Versagen. Gott hält unser Leben in seiner Hand. Dieses Wissen ist sehr tröstlich. Es ermutigt uns, mit Zuversicht auf das neue Jahr zuzugehen. Der Herr möge uns und alles, was wir tun, mit seinem Segen begleiten!

Einleitung Neujahr:
Das neue Jahr hat begonnen. Für die meisten von uns recht unspektakulär. Vielleicht haben Sie ein wenig gefeiert, das neue Jahr auf irgendeine Art begrüßt. Dabei ist Ihnen sicher so manches durch den Kopf gegangen. Wir schauten zurück und gaben das Alte in Gottes Hand. Wir können dem Gewesenen nichts wegnehmen und nichts hinzufügen. Das neue Jahr aber sollten wir mit Elan, mit Zuversicht und mit Gottvertrauen beginnen. Heute, am Hochfest der Gottesmutter, steht uns ihre gläubige Haltung vor Augen. Es heißt: sie bewahrte alles in ihrem Herzen. Bewahren auch wir die Kostbarkeiten des Lebens auf. Und halten wir sie dem Herrn entgegen, dass er sie segne.

 

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Predigt zum 1. Sonntag nach Weihnachten B 2017

Früher hat man am Fest der Heiligen Familie eine rosige Idylle entworfen, einen nie da gewesenen IdeaIzustand von Familie beschrieben, der allerdings so in keiner Weise der Wirklichkeit entsprach. Die Absicht war klar: man wollte von Seiten der Kirche klare Vorgaben machen, wie Familie zu sein habe. 1) So gut gemeint die Absicht der Prediger auch war, - die Gläubigen wurden dabei mehr oder weniger im Regen stehen gelassen. Wusste man an der Basis doch sehr genau, dass es in der Wirklichkeit ganz anders aussieht...

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Predigt zum Ostersonntag

Engel kl
Barockkanzel St. Lambertus
Foto: W.Kesenheimer    (Bild vergrößern)

 

Männlein am Kanzelkorb betrachten. Fällt Ihnen da was auf? Aha, - einer war der Palmprozession am vergangenen Sonntag dabei. Das Palmsträußchen, das er da bekommen hat, will er gar nicht mehr hergeben. Meine lieben Ministranten, die am Karfreitagabend in nur einer Stunde den kahlen Raum in einen Festsaal verwandelten, hatten dazu die Idee. Schmunzelnd sah ich ihnen zu, wie sie auch die Kanzel herrichteten und dem Engel „Knollibert“ 1) den Zweig verpasst haben. O ja, das Osterlachen gehört seit dem frühen Mittelalter sogar zur Liturgie. Erst als einige es deutlich übertrieben und sogar aus Osterfreude einen Handstand auf dem Altar gewagt haben, hat man das Osterlachen unterbunden. 2)  Für mich unverständlich, dass sogar der große Theologe Thomas von Aquin ein entschiedener Gegner des „risus paschalis“ 3) war...

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Predigt Osternacht 2018

osternacht2018 kl
Foto: Benedikt Sickinger  (Bild vergrößern)

Unser christlicher Glaube ist Realismus „pur“. Wir machen uns nichts vor, und wir brauchen uns nichts vormachen, wenn wir hier zusammen kommen und Gott feiern.
Wenn wir diese Gedanken konsequent weiter denken, heißt das: Liturgie feiern, ist kein Abtreten in eine Traumwelt; keine Flucht in eine betäubende Scheinwelt.
Wenn wir Liturgie feiern, schauen wir das Leben an. Unser eigenes und das der anderen. Wir erkennen – und das mit wachsendem Alter - durchaus Hürden und Grenzen. Wir erleben die Stolpersteine des Daseins, die nicht zur Seite gekickt werden können. Gott feiern heißt: das alles anschauen und den Durchbruch zum Leben gläubig annehmen. Das genau ist der Inhalt der Osternacht, zu der ich Sie alle herzlich begrüße...

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