Aktuelles

Predigt Karfreitag 2018

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Sieger Köder: der zerrissene Vorhang
Quelle: Internet 


Die vier Passionsberichte sind in ihrer Wertung der Dinge und in ihrer geistigen Blickrichtung völlig unterschiedlich. Für uns ist es jedes Jahr spannend und bereichernd, wenn wir am Palmsonntag in den jeweiligen Lesejahren die sogenannten Synoptiker 1)  hören, dann aber an jedem Karfreitag, gleichsam als Krönung, als geistlichen Abschluss die Johannespassion. Diese späte Schrift ist schon ganz durchformt vom Glauben, von der Erfahrung, mit dem auferstandenen Christus. Der tiefe Schreck der Leiden und Qualen Christi ist zwar nicht abgeschwächt, aber verklärt: am Kreuz verendet kein qualvoll Geschundener, der seinen tiefen Schmerz zum dunklen Himmel schreit. Der Gekreuzigte bei Johannes hängt in fast königlicher, hoheitlicher Gebärde zwischen Himmel und Erde. In gesammelter Ruhe übergibt er sein Leben dem Vater mit dem schlichten, wie feierlichen Satz: „Es ist vollbracht“...

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Predigt Gründonnerstag 2018

Der heilige Donnerstag, mit dem wir in Leiden, Sterben und Auferstehen Christi eintreten, ist ein Geschehen von unglaublicher geistiger Dichte.
Das spüren wir Jahr für Jahr. Deshalb ist uns ja auch die großartige Liturgie dieses Abends so kostbar. Hier wird nicht nur das Leben Jesu dargestellt: sein Beten, im Sinne seiner Glaubensväter, seine Lebenshingabe inmitten seiner Freunde, der Verrat, die ungeheuere Traurigkeit und Verlassenheit.  Hier begegnen wir im Geheimnis Christi auch dieser geschundenen Welt, so wie sie ist. Und wir halten ihr Christus, die wahre, die unverbrauchte Liebe entgegen. Eine Kostbarkeit ohnegleichen!

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Predigt Taufe Jesu des Herrn 2018

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Neuromanischer Taufstein in der St. Bonifatiuskirche in Heidelberg (Bild vergrößern)
Foto: W.K.

Einleitung
Mit dem Fest von der Taufe Jesu beschließen wir den inneren weihnachtlichen Festkreis. Noch einmal wird uns vor Augen geführt, was es heißt, dass Gott Mensch wurde.
In Jesus ist Gott mein Bruder, mein Freund, mein Herr. Dies wird uns in der Taufe geschenkt und bezeugt.
So darf ich Sie zum Beginn dieser Feier mit dem geweihten Wasser besprengen, und uns damit an das Geschenk der Gotteskindschaft  in der Taufe erinnern...

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Predigt zum Josefstag 2018

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Darstellung des hl. Josef an der Mingolsheimer Weihnachtskrippe (Bild vergrößern)
Foto: W.K.


An vielen Weihnachtskrippen wird uns Josef als ein älterer Mann dargestellt. Hager, fast asketisch steht er – schier unbeholfen, unbeteiligt neben Maria und dem Jesuskind.
Das hat triftige Gründe. In den Evangelien selber erfahren wir über diese prägende Gestalt im Leben des irdischen Jesus eigentlich wenig. Aber das Wenige ist so aussagekräftig, dass wir daraus Wesentliches erkennen: Josef war ein charaktervoller Mann, voller Entschlusskraft. Ein Mensch, zu echter Liebe und Hingabe fähig, weit über das jüdische Gesetz hinaus. Josef zeigte Verantwortung. Er nahm seine Rolle als Vater wahr...

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Paris - Spuren des Glaubens in Geschichte und Gegenwart (Erzdiözese Freiburg)

Frankreich trug über Jahrhunderte stolz den Titel „älteste Tochter der Kirche“. Entsprechend finden sich in seiner Hauptstadt steingewordene Zeugnisse einer reichen christlichen Tradition, die bis heute Besucher aus aller Welt beeindrucken. Große Theologen und Heilige haben hier ihre Spuren hinterlassen, und nur auf den ersten Blick erscheint das kirchliche Leben in der heute säkularen und multikulturellen Metropole wie ein Abklatsch vergangener Größe. An vielen Stellen zeigen sich Aufbrüche und Neuanfänge, die ermutigen und zeigen, wie Kirche und Evangelium auch in unserer Zeit relevant und aktuell bleiben können.

Vergangenheit und Gegenwart haben auf unserer Reise ihren Platz. Wir besichtigen die weltberühmte Kathedrale Notre-Dame und lernen die Kirche Saint Pierre auf dem Montmartre-Hügel kennen, deren Anfänge in das 12. Jahrhundert zurückreichen, und wo der Jesuitenorden seinen Anfang nahm. Wir feiern Gottesdienst in der Rue du Bac, 1830 Ursprungsort der bis heute populären Wundertätigen Medaille. Ein Besuch bei der in den 1970er Jahren gegründeten monastischen Gemeinschaft von Jerusalem mit Teilnahme an deren ostkirchlich inspirierten Liturgie steht ebenso auf dem Programm wie die Begegnung mit den pastoralen Initiativen rund um die 2001 geweihte Kirche Notre-Dame de Pentecôte im futuristischen Wolkenkratzerviertel von La Défense.

Unweit von Paris liegt Chartres. Wir besichtigen die gotische Kathedrale mit ihren einzigartigen Fenstern und das weniger bekannte sog. Stacheldraht-Seminar, in dem nach dem Zweiten Weltkrieg deutsche Kriegsgefangene unterrichtet wurden, darunter eine Anzahl späterer Freiburger Diözesanpriester. Für seinen Initiator Franz Stock läuft ein Seligsprechungsprozess.
Neben diesen besonderen Akzenten bietet die Reise selbstverständlich Gelegenheit, weitere touristische Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erkunden.

Geistliche Leitung Pfarrer Ulrich Stoffers & Dr. Christian Heß (Regens)

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://www.pilger-buero.de/component/k2/paris-spuren-des-glaubens-in-geschichte-und-gegenwart.html

Veranstalter: DER Pilgerbüro der Erzdiözese Freiburg

 

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