Aktuelles

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
liebe Mitchristen!

Die Corona-Krise ist ein tiefer Einschnitt in unser Leben.
Vieles ist derzeit nicht möglich. Unmittelbare soziale Kontakte, das öffentliche Bekenntnis
in unseren Kirchen, das Miteinander in unseren Vereinen und Gruppen ist im Augenblick ausgesetzt.
Fragen, Ängste, Verständnis, Schuldzuweisungen, Hilflosigkeit, Einsamkeit, Langeweile,
verordnete Ruhe, – das alles bricht in diesen Tage aus Menschen heraus.

Die Corona-Krise ist aber auch eine Chance. „Türen nach innen“ können geöffnet werden.
Jedoch: dieser Weg, von dem man annehmen müsste, er sei ganz kurz, erweißt sich machmal als schwer zugänglich und nur mit Mühe begehbar.

Lassen wir Fragen, Ängste, vielleicht auch unsere Anklage an Gott zu.
Es ist, wenn man es recht betrachtet – eine ganz wichtige Art der Suche nach Gott.

Es gibt ganz viele Möglichkeiten in diesen Tagen Einkehr zu halten.

Das Gebet, wenn man es nicht ablehnt, wenn man es nicht gänzlich verlernt hat, oder für
unnütz hält, kann eine große Stütze sein.

Mir persönlich helfen da die Psalmen ganz viel. Sie sind in ihrer Formulierung ein Spiegelbild des ganz normalen Lebens. Anders gesagt: In den Psalmen kommen wir selber vor: unsere Freude, unsere Ausgelassenheit, unsere Ängste, unsere Wut, unsere Ratlosigkeit, der Mangel an Hoffnung.
Für mich sehr tröstlich, dass ich all das mit Gott in Verbindung bringen darf. Ich darf mich ihm öffnen, ihn in mein liebendes, wie verwundetes Herz schauen lassen.
Das ist Gottverehrung in Reinform!
Das ist Gottesdienst, der trägt.

Vielleicht ist es Ihnen möglich, im Alten Testament die Psalmen aufzuschlagen. Sie können auch das (alte oder neue) Gotteslob zur Hand nehmen.
Suchen Sie sich einen Psalm aus und meditieren Sie die entsprechenden Gedanken.
Tragen Sie darin Ihre eigene Liebe, Ihre Schwäche, Ihr Wollen und Vollbringen hin vor den Allmächtigen.

Das kann man ganz für sich tun. Ohne Aufwand. Ohne Animation.

Vertrauen Sie, dass dann etwas mit Ihnen passiert. Denn Gebet verändert die Welt. Gebet verändert uns. Sie und mich.

                                                                                                   Wolfgang Kesenheimer, Pfr.

Weiterlesen: Die Corona-Krise ist aber auch eine Chance

Der Wahlvorstand zur PGR-Wahl 2020 informiert:

Mit Erlass vom 17.3.2020 hat Erzbischof Stephan Burger aufgrund der aktuellen Situation (Corona-Virus) entschieden, dass

  • der 5. April 2020 als neuer Wahltermin festgelegt wird
  • es weiterhin keine Präsenzwahl geben wird (nur Brief- bzw. online-Wahl)
  • die Frist zur Vornahme der Online-Wahl bis zum 3. April 18:00 verlängert wird
  • die Frist zur Beantragung der Briefwahl bis zum Ablauf des  1. April verlängert wird
  • die Frist zur Abgabe der Briefwahlunterlagen bis zum 5. April 12:00 Uhr verlängert wird
  • weitere, je nach Sach- und Rechtslage erforderliche Entscheidungen zur Pfarrgemeinderatswahl vorbehalten bleiben

Wir weisen darauf hin, dass möglichst die Online-Wahl genutzt werden soll.

Alle bisher per Brief- oder Online-Wahl abgegebenen Stimmen behalten ihre Gültigkeit. Es findet keine neue Wahl statt, sondern es handelt sich hier nur um eine Verlängerung.

gez.
Der Wahlvorstand

 

 


 

Liebe Mitchristen,

liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir alle stehen derzeit vor einer bisher nie so da gewesenen Situation und Herausforderung.

Wir folgen den bischöflichen Empfehlungen und  den staatlichen Verordnungen, die uns – zur Sicherheit von uns allen – klare Vorgaben machen.

So haben wir am 15. März unsere vorerst letzten Gottesdienste in unseren Kirchen gefeiert. Die Sperre gilt bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020. Das ist der erste Weiße Sonntag.

In dieser Zeit finden in unseren Pfarrkirchen und auch in der Kapelle der St. Rochus Klinik keine Gottesdienste statt.

Das ist für uns Christen, die wir gerade in der Karwoche und im Osterfest den inneren Weg mit Jesus, hinein in seine Passion, hin zu seiner Auferstehung, gehen wollen, sehr schmerzlich und einschneidend.

Für uns alle ein Markstein, wo wir uns auf unsere geistlichen Quellen besinnen sollten, und sie – durch diese Aporie – vielleicht wieder ganz neu schätzen lernen dürfen.

Die drei Pfarrkirchen sind an allen Tagen tagsüber – wie gewohnt – offen, so dass Sie auch zu stillem Gebet, oder auch zur Andacht in ganz kleinen Gruppen jederzeit hinein können.

Ab Palmsonntag wollen wir vor den Altären Gegenstände und Zeichen aufbauen, die Sie als geistliche Brücke und Stütze auf Ihrem ganz persönlichen Osterweg begreifen dürfen.

Wenn wir jetzt mehr Zeit haben, dann wollen wir sie nützen zu persönlichem Gebet, zu Meditation und Schriftlesung.

Auch das Miteinander in der Familie – wertvolle Gespräche und Aktivitäten – sollen nicht zu kurz kommen.

Bitte kümmert Euch um einander: um die Alten und Kranken, um Einsame und Kinder.

Helfen wir einander durch ganz viel Verständnis und Anteilnahme, mit dieser für uns ganz neuen Situation umzugehen.

Dieser „verordnete Gang nach innen“ kann uns sensibel machen für das Wesentliche und Notwendige. Und vor allen kann es die Dankbarkeit wecken.

Nichts im Leben ist selbstverständlich.

Am wenigsten die Gesundheit.

                                                                     Ihr und Euer

                                                                                               Pfarrer Wolfgang

 


 

Der Wahlvorstand der Pfarrgemeinderatswahlen informiert:

Aufgrund der aktuellen Situation hat unser Erzbischof Stephan am Freitag, den 13.03. entschieden, dass die Pfarrgemeinderatswahl nur als Briefwahl oder Online Wahl möglich ist.

Eine Präsenzwahl in den Wahllokalen ist nicht möglich.

Bitte nutzen sie, soweit möglich die Onlinewahl.

Die Onlinewahl endet am Freitag, den 20.03. um 18:00 Uhr

Die Frist für die Briefwahl wurde auf Sonntag, den 22.03. um 12:00 Uhr verlängert.

Die Auszählung der Briefwahl erfolgt am Sonntag, den 22.03. ab 16:00 Uhr im Edith-Stein-Haus in Mingolsheim. Das Wahlergebnis

wird in den Printmedien und auf unserer Homepage veröffentlicht.

 


 

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus und Maßnahmen der Seelsorgeeinheit

 

Wir folgen den bischöflichen Empfehlungen und  den staatlichen Verordnungen, die uns – zur Sicherheit von uns allen – klare Vorgaben machen.

So haben wir am 15. März unsere vorerst letzten Gottesdienste in unseren Kirchen gefeiert. Die Sperre gilt bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020. Das ist der erste Weiße Sonntag.

In dieser Zeit finden in unseren Pfarrkirchen und auch in der Kapelle der St. Rochus Klinik keine Gottesdienste statt.

Bisherige Maßnahmen

  • Die Weihwasserbecken werden entfernt
  • Es wird empfohlen, sein eigenes Gotteslob zu benutzen, anstelle der in den Kirchen  ausliegenden
  • Die Aufforderung zum Friedensgruß wird unterlassen
  • Es wird darum gebeten, nach Möglichkeit Abstand zu den Sitznachbarn in den Kirchenbänken zu  halten
  • Jeder sollte eigenverantwortlich über seine Teilnahme am Gottesdienst entscheiden (je nach  Alter oder Gesundheitszustand)
    Dafür gilt das vollste Verständnis.
  • Wir sollten es unterlassen, uns vor oder nach den Gottesdiensten mit Handschlag zu begrüßen
  • Die Griffe an den Eingangstüren der Kirchen werden desinfiziert
  • Es gibt keine Mundkommunion – Bitte um Verständnis für diese Maßnahme!
  • Die Gottesdienste in der Kapelle der  St.-Rochus-Kliniken finden vorerst nicht statt
    (Dies auf Entscheidung der Klinikleitung)
  • Bitte das richtige Maß zwischen sorgloser Gelassenheit und Hysterie finden.
  • Die Krankenkommunion am 4. Fastensonntag entfällt
  • Die Kommunionhelfer empfangen die Hl. Kommunion vorerst nicht mehr unter beiderlei Gestalt
  • Über die Feier des Osterfestes wird zur gegebenen Zeit entschieden
  • Die Vorgaben und Informationen von staatlicher Seite und von Freiburg werden weiterhin täglich verfolgt.

    (Stand: Mo., 16.03.2020)

 


 

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