Predigten

 Predigt zum 7. Sonntag der Osterzeit C - 2019

 

Letzte Worte haben besonderes Gewicht. Was ein Mensch in der Stunde des Abschieds, vor seinem Tod sagt, klingt oft anders, als das, was er vorher gesprochen hat. Es sind Worte von großer Dringlichkeit. Es ist ein Erbe. Ein Auftrag.

Das Evangelium des siebten österlichen Sonntags stellt uns die Schlusspassage der großen Abschiedsrede Jesu vor. Es sind Worte von unglaublicher Dichte. "Alle sollen eins sein," lautet die abschließende Bitte des Herrn. Die Einheit ist das durchschlagende Argument der inneren Wahrheit des Evangeliums. Es ist das Aushängeschild der Jünger Jesu. Es ist das Hauptprogramm der Kirche.

 

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Predigt zum 12. Sonntag im Jahreskreis B - 2021

 

Einleitung:

Die aufgewühlte See ist ein Bild unserer Jetztzeit.

Wir Christen sind in dem kleinen Boot, das wir Kirche nennen, mittendrin. Hin und her werden wir geworfen.

Was ist es, das uns trägt? Wo können wir uns festmachen?

"Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr denn keinen Glauben?"

 

Predigt:

Aktueller könnte der Bezug dieses Evangeliums zur augenblicklichen Lage der Kirche nicht sein.

Die aufgewühlte See, hohe Wellen, Stürme, die das Boot der Kirche schier zum Kentern bringen.

Und mittendrin eine kleine, verschüchterte Herde, hin und hergerissen zwischen Angst und Vertrauen.

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Predigt zum Patrozinium St. Vitus 2021

 

Zur Lage der katholischen Kirche insgesamt, näher hin in Deutschland, liest man derzeit in fast allen Tageszeitungen und hört auf vielen Kanälen. Selten sind es neue Einsichten und Argumente, die vorgebracht werden.

Ganz fest glaube ich daran, dass der Herr der Geschichte in und über allem ist. Wenn Christus die Kirche lenkt und leitet, woran wir fest vertrauen, dann leidet er - paulinisch gesprochen - als Haupt mit all seinen kranken Gliedern des Leibes mit. 1)Der schwer kranke Leib muss vom Haupt, von Christus her, wieder gesunden.

Das ist ein Prozess der Reinigung, ein Prozess der Wandlung, der Umgestaltung, des Loslassens, der uns von Christus angeboten und ermöglicht wird, wie schon so oft im Gang durch die Geschichte.

 

Noch einmal Paulus: er sagt: wenn ich schwach bin, dann bin ich stark. 2)Dieses vermeindliche Paradox müssen wir derzeit - und zwar unter Schmerzen - ganz neu lernen.

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Predigt zum Dreifaltigkeitsfest 2021

 

Einleitung:

Das Dreifaltigkeitsfest ist die geistliche Zusammenfassung von Weihnachten, Ostern und Pfingsten.

Wie ist das Miteinander und Zueinander von Vater, Sohn und Geist zu denken?

Das NT gibt zu dieser Frage nur wage Hinweise. Auf dem Hintergrund der Fragen und der philosophischen Ansätze der ersten 500 Jahre des Christentums wurden Antworten gefunden, die für uns Katholiken verbindlich sind und die uns auch mit den Kirchen der Reformation vereinen.

In der Verehrung und im Gebet finden wir aber den adäquaten Zugang zu Gott, der uns im Vater, Sohn und Geist sein zugewandtes Angesicht zeigt.

 

Predigt:

Im Zeitalter von "Wikipedia" kann man heute den Leuten nichts mehr vormachen.

Ein mir bekannter Arzt ärgert sich darüber, wenn seine Kunden in die Sprechstunde mit Vorwissen kommen und zugeben, dass sie ihre Symptome und die daraus wohl ersichtliche Krankheit schon gegoogelt haben.

Ich sehe das anders: ich bin stolz auf Sie, wenn Sie theologische Fachbegriffe, die in der Predigt auftauchen, daheim nachschlagen.

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Predigt zu Pfingstsonntag 2021

 

Einleitung:

Wie soll man sich den Heiligen Geist vorstellen?

Wir spüren, dass wir da an Grenzen stoßen.

Fest steht: der Geist Gottes ist so notwendig, wie die Luft zum Atmen.

Wie kostbar diese Luft ist, wie sehr sie Grundlage allen Lebens ist, davon hören wir in den Zeiten der Pandemie immer wieder.

 

Um den Heiligen Geist ist unser Leben einzulassen, braucht es diese grundsätzliche Offenheit, die letztlich Grundlage alles Religiösen ist.

In diesem Gottesdienst schalten wir wieder neu auf Empfang. Alles in uns soll sagen: komm, Heiliger Geist!

 

Predigt:

Geistliche Erfahrungen in angemessene Worte zu kleiden, ist ganz schwer.

Ganz stark ist da die Gefahr, dass der Schreiber ins Subjektive, ins ganz Persönliche hinein geht, wo der Außenstehende nicht mitgehen kann.

Ich kann eigene geistliche Erfahrungen, die ich mache, niemandem aufdrängen. Zu leicht würde ich Gefahr laufen, ins Schwärmereische abzugleiten, was viele zurecht als befremdend, ja sogar als absoßend empfinden.

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